Streuner im Schattenreich II

Anders als sein blaublühender Verwandter, der für mich eine echte gärtnerische Herausforderung darstellt, ist der gelbblühende Scheinmohn (Meconopsis cambrica) einer, von dem man schnell genug hat. In einem positiven Sinne versteht sich. Angefangen habe ich vorletztes Jahr mit vier Pflänzchen, von denen sich zwei schnell wieder verabschiedet haben. Die Verbliebenen gaben sich zunächst etwas zögerlich, um sich dann im nächsten Jahr ohne Vorwarnung hemmungslos auszusäen. Mittlerweile hält der Gelbe Scheinmohn jede noch so kleine Lücke im Schattenbeet besetzt und hin und wieder sind darunter auch Exemplare mit orangefarbenen Blüten, die besonders auffallen. Werden die Vagabunden doch mal zu lästig, lassen sie sich ganz leicht entfernen und an Gartenfreunde verschenken.

Kommentare

Beliebte Posts