Randbepflanzung mit Blütenstauden und Gräsern

Gestern Abend wollte ich noch schnell ein paar Stauden pflanzen, als Einfassung für den Bauerngarten. So schnell ging es dann leider doch nicht, weil ich bei den ersten Pflanzversuchen feststellen durfte, dass es sich hier um einen sehr tonhaltigen Boden handelt, der sich nicht so einfach bearbeiten lässt. Mit dem Wurzelspaten habe ich schließlich Wiesenraute (Thalictrum dasycarpum), Schwertlilie (Iris pallida) und Bartgras (Andropogon gerardii) in die Erde bekommen und glücklicherweise hat es heute geregnet, so dass die Stauden ausreichend mit Wasser versorgt sind. Nach bester Bauerngarten-Tradition wurde die Randbepflanzung nicht extra gekauft, sondern aus Pflanzen kreiert, die an anderer Stelle überzählig waren und sozusagen "über den Zaun" gereicht wurden. Die Schwertlilien stammen aus dem L'âge bleu Rosenpark, wo ich sie bereits vor zwei Jahren mitgenommen, geteilt und getopft hatte, ohne zu wissen, wo ich sie verwenden könnte. Es war höchste Zeit, dass sie aus ihren mittlerweile zu klein gewordenen Töpfen in die Freiheit entlassen wurden. Einen Großteil der Pflanzen (Thalictrum und Andropogon) hat die Freisinger Staudengärtnerei Extragrün spendiert, weil dort übereifrige Praktikanten vor einiger Zeit zu große Stückzahlen davon vermehrt hatten. Die Randbepflanzung wird noch um weitere Stauden ergänzt, sobald der Boden wieder etwas abgetrocknet ist.

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