Bohnenstangen unterwegs

Habt Ihr heute Nachmittag an der Straße zwischen Neufahrn und Mintraching eine Horde Kinder gesehen, die lange Äste dabei hatten? Das war die NAJU-Gruppe Wilde Möhren auf der "Mission Bohnenstange". Wir haben die Zweige einer Korbweide (Salix viminalis) geschnitten und daraus eine Rankhilfe für unsere Stangenbohnen gebaut - also eigentlich ist es eher ein landschaftsarchitektonisches Kunstwerk geworden (sogar mit Sichtachse zum Neufahrner Kirchturm), aber seht selbst:






Das tränende Herz (Lamprocapnos spectabilis), hier auch bekannt als "Herzerlstock", zeigt erste Blüten. Die attraktive Blütenstaude stammt aus Asien, ist aber schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts bei uns sehr beliebt und häufig verwendet in Ziergärten. Sie steht gerne halbschattig in frischem Boden - hat also gleich zwei Ansprüche, die wir auf diesem Gelände kaum erfüllen können. Als klassische Bauerngartenstaude wollten wir sie aber unbedingt dabei haben und wir vermuten, dass es ihr unter der Jostabeere ganz gut gefällt.

Neu im Garten ist auch die "Bienenwiese", die allerdings nur ein paar Quadratzentimeter misst, aber gerade deshalb noch Platz gefunden hat.





Ein paar sehr mutige Gartenkinder haben heute bereits die ersten Tomatenpflanzen gesetzt. Jetzt hoffen wir, dass keine Nachtfröste mehr kommen werden und dass es sich um freilandtaugliche Sorten handelt.

Die Jungpflanzen, die wir neulich eingebuddelt haben, sind immer noch alle da und sehen jetzt schon zum Anbeißen aus. Ich frage mich langsam, von was sich die Schnecken hier eigentlich ernähren ;-)

Die Bohnenstangen sind diese Woche unser Beitrag für GRÜNZEUG.

Kommentare

  1. GROSSARTIG. Da werden die Bohnen bestimmt toll wachsen – bei der Aussicht :-))) Grüne Grüße!

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