Raupe+Kohlblatt=Schmetterling

Wo Kulturpflanzen wachsen lassen sogenannte Schädlinge nicht lange auf sich warten. Beikräuter, die unsere gesetzten Pflanzen am Wachsen hindern, werden durch Hacken oder Jäten entfernt. Daneben gibt es aber jede Menge Insekten und Pilzkrankheiten, die unsere Gartenpflanzen befallen. Schon aus Zeitmangel können wir da nur begrenzt eingreifen und mich persönlich stört es auch nicht, wenn die Radieschen Löcher in den Blättern haben oder wenn auf den Kräutern ein paar Käferchen sitzen. In einem langjährig bewirtschafteten Garten würde ich allerdings schon darauf achten, dass sich Krankheiten oder Schadinsekten nicht häuslich einrichten, weil der Befall von Jahr zu Jahr stärker werden kann und die Ernte schlimmstenfalls irgendwann ganz ausbleiben könnte. Bei unseren Gartenführungen haben wir zahlreiche Tipps und Anregungen bekommen, wie das Gemüsebeet natürlich gesund gehalten werden kann. Ich bin beeindruckt, wie viel praktisch erprobtes Wissen über biologischen Pflanzenschutz in unserem Dorf vorhanden ist. Einige Kinder der 3. Klassen, die uns am Donnerstag besucht hatten, waren außerdem der Meinung, dass die Tiere schließlich auch von etwas leben müssen. Die Kinder haben vermutet, dass hier nicht so viele hübsche Kohlweißlinge herumflattern würden, wenn wir alle Raupen aus dem Kraut entfernt hätten und ein Junge konnte den gefräßigen Insekten noch weitere Vorteile abgewinnen "Das ist praktisch, wenn die Raupen Löcher in die Blätter fressen - dann muss ich nicht mehr so viel kauen!"

Das Weißkraut wird relativ wenig angeknabbert

Am Blaukraut sind schon mehr Fraßspuren

Filderkraut ist auch beliebt

Juhu, die erste Paprika


Zucchini haben wir jetzt auch in Gelb

Radicchio



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